Profile für Tönisvorst

LKW Routenkonzept muss neu aufgesetzt werden.

 

 

 

Das Laster mit dem Laster.

 

Wenn es nach der aktuellen Stellungnahme der Tönisvorster Verwaltung geht wird es sowohl in St.Tönis als auch im Ortsteil Vorst zu deutlich vermehrten LKW Verkehr kommen können. Der Hintergrund der Stellungname ist begründet in einer Anfrage der Arbeitsgruppe in der noch zu gründenden Metropolregion Rheinland. Dort hat man unter anderem den Kreis Viersen befragt und im Namen einschlägiger Unternehmen der Navigationskartensoftware nach aktuellen Wunschrouten für LKW Schwerlastverkehr gefragt. So weit so gut, der Ansatz ist natürlich ausdrücklich zu begrüßen, allerdings was die Tönisvorster Verwaltung da als Stellungnahme abgeliefert hat, kann und darf so nicht umgesetzt werden. In der letzten Sitzung des Ausschusses für Planen Bauen und Umwelt des Kreises Viersen am 6.12.2016 wurde dieser Plan vorgestellt, der Vorsitzende Hans Joachim Kremser (SPD Tönisvorst) erkannte schnell die zu erwartende Problematik für Tönisvorst und kündigte in der Sitzung bereits mögliche und sachlich fundierte Änderungen für Tönisvorst an. Er monierte darüber hinaus, dass augenscheinlich kreisweit die politischen Gremien in den Städten und Gemeinden in diesen Prozess nicht eingebunden wurden. So stellt sich der aktuelle Stand für Tönisvorst dar. Eine der Hauptrouten ist besonders der Nordring, hier führt die LKW Schwerlastroute von der Krefelder Straße kommend scharf rechts in die Hülser Straße, eine 90 Grad Kurve die kaum ein LKW schafft, weiter dann direkt in die 30iger Zone, über eine Verkehrsinsel, vorbei an der Schule in Richtung B9. Deutliche Mehrbelastungen sind aber auch für den Südring und Ostring zu erwarten, wenn dann örtlicher Ziel und Quellverkehr mit der LKW Schwerlastroute kollidiert. Aber es kommt noch besser, in Richtung Krefeld führt die Route vom Ostring rechts über die L 475 Krefelder Straße bis zur Krützpoort in Krefeld, da endet dann die LKW Route, denn Krefeld hat dort ein Schild aufgestellt, Einfahrt für LKW verboten. Kein Witz! Die L 362, Nüss Drenk, ist auch als Durchgangsachse eingeplant obwohl dort schon lange buchstäblich der „Kitt aus den Fenstern fällt“ und die Anwohner seit Jahren unter der Feinstaubbelastung und dem Lärm ächzen. Auf Antrag der SPD hat die Politik in der vergangenen Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses beschlossen ein LKW Fahrverbot zu prüfen und ggf. einzurichten. Nur weil in Krefeld an allen Einfallstraßen ein LKW Einfahrtsverbot besteht kann es nicht sein, dass Tönisvorst diese Verkehre zusätzlich aufnehmen und verteilen muss. In Richtung Vorst führt eine weitere LKW Schwerlastroute über die L 475 mitten in den Ort auf den Eduard-Heinkes-Platz um dort sozusagen im „Nirwana“ zu enden. Wen man hier mit LKW Verkehr bedienen will ist nicht klar. Denn für die Gewerbebetriebe im Norden an der L361 gibt einen klaren anderslautenden Beschluss der Tönisvorster Politik wie diese durch den LKW Lieferverkehr angefahren werden sollen, nämlich vom Kreisverkehr an der L 362 über die K22 bis zur L 361 in Richtung Vorst. Der LKW Durchgangsverkehr gehört grundsätzlich raus aus Vorst, wir erinnern uns schmerzlich an den schrecklichen Unfall auf der Süchtelner Straße durch einen LKW im letzten Jahr bei dem ein junges Mädchen auf tragische Weise ums Leben kam. Dieser Routenplan bedarf dringend einer grundsätzlichen Überarbeitung aus Sicht von Tönisvorst und dieser ist auch im Vorfeld mit dem Fachausschuss abzustimmen. Nur so macht die grundsätzlich sehr gute und begrüßenswerte Idee in der Umsetzung einen Sinn. Die SPD Fraktion wird die Kreisverwaltung bitten die Weitergabe des aktuellen Plans zu stoppen. An die Tönisvorster Verwaltung wird die die SPD zeitnah den Antrag dazu stellen, dieser geht an den örtlichen Bau- und Verkehrsausschuss mit dem Ziel die finalen Routen in der Februarsitzung 2017 festzulegen. Sehen Sie auf der Karte was passieren soll in blau und welche Alternativen die Tönisvorster SPD vorschlägt in rot und grün.

Öffnung der Willicher Straße

Alle Jahre wieder.

Jetzt ist mal wieder der Werbering, bekanntermaßen politisch eher bei den Christdemokraten angesiedelt, vom aktuellen Aktionismus der lokalen Parteiführung hingerissen und fordert vehement die Öffnung der Willicher Straße in St.Tönis. In der Februar Sitzung des Bau- Verkehr und Umwelt Ausschusses ist dieser Antrag zur Beratung auf der Tagesordnung.

Allein die gelieferte Argumentation und Begründung ist sehr bemerkenswert: weil der Action Markt auf der Benrader Straße so viele Kunden in die Stadt zieht, sind die Straßen so verstopft und zugeparkt, dass für die weitere PKW bewehrte Kaufkraft und andere auswärtige Kundschaft kein Platz mehr zum Herumfahren bleibt. Die prognostizierte Konsequenz, die bleiben einfach weg und Tönisvorst verödet dann, quasi.

Muss man nicht verstehen, aber, steter Tropfen soll auch hier den Stein höhlen. Wenn dann wiedermal in Krefeld, im Forstwald und in Willich Nahrungs- und Genussmittelknappheit besteht, die Unterwäsche knapp wird, die Zigaretten am Ende sind, der Tönisvorster Werbering wird das Problem lösen. „Nächste Ausfahrt Tönisvorst.“

Nur schade, wenn die Kunden dann trotzdem direkt in das Gewerbegebiet Hohenhöfe oder womöglich sogar weiter nach Kempen fahren. Das wäre dann der GAU, Größter Anzunehmender Unsinn.

Ich bleibe dabei, die Willicher Straße muss aus Richtung Nüss Drenk für den PKW Verkehr zu bleiben. Auch als Vertrauensschutz für die Anwohner.

Weil mir das wichtig ist.

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